Sozialaktion Wintergrillen
Grillen bei Schnee und einer Temperatur von -10°C? Weder ein Problem für die Kinder und Jugendlichen des guten Hirten noch für den Rotaract Club Ulm! Die Mitglieder und Gäste des Rotaract Clubs veranstalteten am Sonntag für die Kinder und Jugendlichen des guten Hirten am Sonntag ein Wintergrillen auf der Hexenwiese. Zur Einstimmung und zum Aufwärmen mussten die Kinder Geldbündel und Diamanten an den Rotaract-Polizisten vorbeischmuggeln, um an eine süße Belohnung zu kommen. Hierbei ging so manchem Kind die Puste aus...
Anschließend wurde am Lagerfeuer Würstchen und Stockbrot an Stöcken gegrillt und am Dessertbuffet kräftig genascht. Die Kinder konnten auch versuchen ohne Feuerzeug ihr eigenes kleines Lagefeuer zu machen. Abschließend ging es mit einer Fackelwanderung zurück nach Hause. An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an die fleißigen Helfer und das OrgaTeam für die Realisierung dieses schönen Nachmittags.
Besuch der Sammlung FER Collection
Die Sammlung des Biotechnologieunternehmers Dr. Friedrich Erwin Rentschler, die FER Collection, beinhaltet seit den 1960er Jahren erworbene Werke von Künstlern der Transavantgarde, der Konzeptkunst, der Minimal Art und Vertretern internationaler zeitgenössischer Kunst. Dabei hat Rentschler seine Leidenschaft für die Kunst unter anderem als Kuratoriumsmitglied in der Kunststiftung Zeppelinmuseum Friedrichshafen, als Sprecher der Sammler im MNK/ZKM Karlsruhe und als Vorsitzender des Hochschulrats der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe gelebt und zeigt seit 2009 im Stadtregal Ulm einen Teil seiner eignen Sammlung.
Dr. Rentschler, Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Verdienstmedallie des Landes Baden-Württemberg, führt den RAC Ulm und dessen Freunde und Gäste am 9. März 2012 um 18 Uhr selbst durch die FER Collection.
Interessenten können sich per Mail an
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anmelden und weitere Informationen erhalten. Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Website http://www.fer-collection.de/.
Organspende in Deutschland
Nur 12% der Bevölkerung in Deutschlang tragen einen Organspende-Ausweis mit sich, obwohl 70% einer Organspende positiv gegenübersteht. Rotaract Deutschland machte es sich deshalb mit der diesjährigen Bundessozialaktion „Im.Puls“ zum Ziel, über das Thema Organspende und Organspende-Ausweise aufzuklären. In diesem Zusammenhang freute sich der RAC Ulm, Prof. Dr. Dietmar Abendroth (Transplantationschirurg, Universität Ulm) für einen aktuellen Vortrag über das Thema Organtransplantation bzw. -spende in Deutschland gewinnen zu können.
Prof. Dr. Dietmar Abendroth, Chirurg und C3-Universitätsprofessor an der Universität Ulm, zeigte sich von der Zahl der Zuhörer begeistert, obwohl er bereits zahlreiche Vorträge über dieses Thema gab. Laut Abendroth stellen Transplantation die beste Behandlungsform chronischer Erkrankungen von Organen dar, denn sie verlängern das Leben der Patienten signifikant und sparen letztendlich auch Krankenkassen Geld (z.B. im vgl. zur dauerhaften Dialyse). Generell unterscheidet man bei der Spende von Organen zwischen einer postmortalen (übliche Form) und einer Lebendspende. Maßgeblich für eine Entnahme von Organen ist der Wille des Patienten sowie der, der unmittelbaren Angehörigen. Leider kennen in diesem Zusammenhang 30% der Angehörigen in D den entsprechenden Willen nicht!
Da postmortalen Organentnahmen die Feststellung des Hirntods vorausgeht, ging Prof. Abendroth deshalb auch auf den Mythos ein, dass der Begriff des Hirntods extra für die Organspende eingeführt wurde. Der Dozent unterstrich weiter die erheblichen Mängel im Transplantationsgesetz – dieses besticht u.a. durch mangelende Rechtsicherheit und hoher Bürokratie. Neben einem logischerweise erheblichen Verbesserungspotential in den rechtlichen Grundlagen in D und vor allem auch in BW, sieht Prof. Abendroth ebenfalls erheblichen Nachbesserungsbedarf im organisatorischen wie auch im medizinischen Bereich der Organspende. Prof. Abendroth ging hierbei auch auf die Grundsäulen der Organspende ein, also die Organisation, Verteilung und Transplantation von Organen.
In diesem Kontext ist natürlich die Aufklärung über das Thema Organspende ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesamtsituation. Nach einem sehr ausführlichen Vortrag entwickelte sich im Anschluss eine lebhafte Interaktion zwischen dem Dozenten und den anwesenden Gäste. Generell wusste Prof. Abendroth über den ganzen Abend hinweg durch sein enormes Fachwissen zu glänzen und unsere Mitglieder wie auch Gäste weiter für das Thema Organspende zu begeistern. Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb nochmals dem Vortragenden Prof. Abendroth.
